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Einzug zahlungsgestörter Forderungen
Den Einzug zahlungsgestörter Forderungen gegenüber Privatpersonen betrachten Finanzdienstleister zunehmend
nicht als ihr Kerngeschäft. Denn die Organisation und die Einbringung von Forderungen sind aufwendig.
Sie stellen hohe Anforderungen an das Prozessmanagement und
die IT-Systeme einer Bank. Und dieser Bereich bietet einer Bank kaum unternehmerische Vorteile: Marktanteile, die
Qualität der Kundenbetreuung und die Produktentwicklung werden dadurch
nicht positiv beeinflusst. Und der Aufwand steigt: Das Aufkommen notleidender Kredite wird in Deutschland inzwischen auf 300 Milliarden Euro geschätzt.
Neben dem Kreditausfall selbst kommen weitere Kostenpositionen hinzu, die sich aus dem Management der Forderungen und den Aufwendungen zur Beitreibung – der Vollstreckung privatrechtlicher Geldforderungen im Wege der Vollstreckungshilfe – ergeben. Der Gesamtertrag der Banken wird zwischenzeitlich durch die Kosten notleidender Kredite erheblich geschmälert. Eine der
Möglichkeiten, dieser Margenerosion entgegenzusteuern, ist der Verkauf von zahlungsgestörten Forderungen an BÜNSCH.
BÜNSCH ist einer der wenigen Anbieter, die einen Forderungskauf zahlungsgestörter
Forderungen professionell durchführen. BÜNSCH ist z.B. in der Lage, den Forderungsbestand nach den Aspekten Forderungshöhe,
Besicherungsgrad, Laufzeit und Stand der Bearbeitung zu untersuchen, um dann valide Kaufpreise festzulegen.
Während die eigene oder externe Beitreibung die vollständige Weiterführung aller Konten erfordert, können
beim Forderungsverkauf Vorgänge unmittelbar abgeschlossen werden.
Gute Gründe
Im Wesentlichen wird aus zwei Gründen empfohlen, sich jetzt mit der Organisation
der notleidenden Kredite auseinander zu setzen:
- Betrachtungen der Wertschöpfungskette haben sich bisher auf den reinen Kreditausfall beschränkt. Mittlerweile wird die Organisation der gesamten Prozesskette analysiert. Insbesondere
kleinere und mittlere Banken profitieren vom Outsourcing, weil die Spezialisierung
externer Dienstleister wie BÜNSCH eine Verbesserung der Gesamtperformance im zweistelligen Bereich bewirken kann.
- Durch den allgemeinen Trend zur Auslagerung von Nebenaktivitäten nehmen die Einwände und internen Widerstände gegen das Outsourcing notleidender Forderungen ab.
- Besondere Bedeutung kommt den ungesicherten Privatkundenkrediten zu. Durch die relativ niedrige Forderungshöhe und die hohe Stückzahl muss ein kostengünstiger Prozess greifen,
um die Beitreibung profitabel zu bewerkstelligen. Ein hoher Automatisierungsgrad
und ein IT-gestütztes Eskalationsprinzip der Beitreibungsmaßnahmen sind Voraussetzungen für
eine kosteneffektive Abwicklung.
Grundsätzliche Überlegungen für externes Inkasso resultieren aus den unterschiedlichen
Kosten der Vorgangsbehandlung. Unbesicherte Konsumentenkredite oder Kontokorrentlinien machen
eine profitable Abwicklung intern schwieriger, zumal die Überwachung mehrjähriger Vorgänge zusätzlichen
Aufwand erfordert. Daneben spielt die zeitliche Verteilung des Inkassoaufkommens
eine große Rolle. Um keinen Nachteil aus zeitlichem Verzug zu erleiden, können Spitzenlasten extern
abgefedert werden.
Königsweg Forderungsverkauf
Der Forderungsverkauf an BÜNSCH bietet vor allem den Vorteil der Transparenz und der kostengünstigeren Handhabung des gesamten Forderungsmanagements. Ein wesentlicher Unterschied zur klassischen Betrachtung der Forderungsausfälle und der verbundenen Kosten sind die so genannten Opportunitätskosten – also die Kosten, die notwendig sind, um die Beitreibung selbst durchzuführen.
Werden alle Kosten berücksichtigt, darunter Wertberichtigung und Prozesskosten, dann liegt das Nettoergebnis der eigenen Beitreibung in der Regel unter dem Angebot des Ankaufs.
Für die Entscheidung zum Einsatz des Forderungsverkaufs kommen allerdings noch weitere Effekte wie Personalabbau oder Infrastrukturkosten hinzu sowie sinkende Gemeinkostenumlagen.
Ein Angebot zum Ankauf von Forderungen, zumal zahlungsgestörter, basiert auf unserer Fähigkeit, das Risiko zu kalkulieren und zu bewerten. Es ist daher üblich, im Anschluss an die Grundsatzentscheidung für den Forderungsverkauf die Strategie
festzulegen, welche Forderungen tatsächlich verkauft (von BÜNSCH gekauft) werden sollen.
Die Übergabe der Daten und der Beitreibungsakten erfolgt innerhalb weniger Wochen.
Auch hierfür hat BÜNSCH eine ausgefeilte Logistik entwickelt.
Ab der Übergabe verwalten und behandelt BÜNSCH die gesamten Vorgänge.
Vorteile für Finanzdienstleister
Mit dem Verkauf zahlungsgestörter Privatkundenforderungen können Finanzdienstleister
zusätzliche Ertragspotenziale generieren und sich wichtige Wettbewerbsvorteile
verschaffen. Als Nebeneffekt wird die Organisation auf Effizienz und Kosten des
Forderungsmanagements untersucht.
Von diesen Vorteilen machen auch zunehmend deutsche Banken Gebrauch.
Zusammengefasst:
Vorteile beim Verkauf zahlungsgestörter Forderungen
- Absicherung des Cashflows
- Planungssicherheit
- Einsparungen im Reporting
- Einsparungen im Personalbereich
- Fokussierung auf das Kerngeschäft
- Direktere Vergleichsmöglichkeit von Kosten und Nutzen
- Imageeffekte
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